Liebe Patientin, lieber Patient, willkommen!

Die Universitätsklinik für Urologie in Göttingen ist Ihr Ansprechpartner für sämtliche urologische Erkrankungen.
Kompetente ärztliche Beratung, modernste medizinische Versorgung, operativer Hightech der neusten Generation und vor allem eine fürsorgliche Betreuung sind unsere Ziele und unsere Motivation.

Ihr
Prof. Dr. Trojan
und das Ärzte- und Pflegeteam der Klinik für Urologie

 
 

OP-Termine / Stat. Aufnahme: 0551-39-22641
Termine Poliklinik / Leitstelle: 0551-39-22631

Sekretariat Prof. Trojan: 0551-39-6166
Fax Prof. Trojan: 0551-39-6165
Sekretariat Oberärzte: 0551-39-22641

Station 7011: 0551-39-8683
Station 7014: 0551-39-6781
Bettenhaus 1


Klinik für Urologie
Universitätsmedizin Göttingen
Robert-Koch-Str. 40
37075 Göttingen

urologie@med.uni-goettingen.de
www.urologie.uni-goettingen.de


Weitere Informationen

 
 

Behandlung von Prostatakrebs und Nierentumoren
DaVinci-Roboter – Chirurgie der neusten Generation.

Die Klinik für Urologie der Universitätsmedizin Göttingen bietet Ihnen modernste operative Therapieverfahren zur Behandlung von Prostatakrebs und Nierenkrebs an.

Der Operationsroboter DaVinci Si, 4-Arm mit Firefly-Technologie stellt die neueste Generation von robotischen OP-Systemen für die Urologie dar. Das System eignet sich vor allem zur Therapie von Prostatakrebs und Nierentumoren. Darüber hinaus wird der DaVinci-Roboter bei Nierenbeckenabgangsengen und zur Blasenanhebung bei weiblicher Inkontinenz, der Sakrokolpopexie, eingesetzt.

An der Klinik für Urologie der Universitätsmedizin Göttingen ist das derzeit einzige System in einem Umkreis von etwa 100 km im Einsatz. Die Operateure der Klinik für Urologie verfügen seit 2008 über langjährige Erfahrungen mit dem OP-Roboter „DaVinci“.
Die Roboter-assistierte Chirurgie – das DaVinci-System - ermöglicht Ihnen eine minimal-invasive, schonende Operation bei Prostatakrebs und Nierentumoren. Das Verfahren ist für die Patientinnen und Patienten somit weniger belastend, der Blutverlust bei der Operation deutlich geringer und das Krankenhaus kann meist schneller wieder verlassen werden. 
Das Verfahren leitet sich aus der herkömmlichen Laparoskopie ("Schlüsselloch-Chirurgie") ab und bietet darüber hinaus aber noch weitere entscheidende Vorteile: 
Der Chirurg sieht dreidimensional mit einer sehr hohen Auflösung und operiert, als sei er mit der eigenen Hand vor Ort.
Für DaVinci-Operationen werden an der Klinik für Urologie keine Zuzahlungen erhoben.

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Die Meinung unserer Patienten – eine externe Analyse


Ziel der Klinik für Urologie der Universitätsmedizin Göttingen es, unseren Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Technische Innovationen und moderne Therapien sind hierbei ebenso wichtig wie eine fürsorgliche Betreuung in unserer Klinik.

Das unabhängige und international renomierte Qualitätssicherungsinstitut Picker hat uns, die Klinik für Urologie, evaluiert. Befragt wurden Patienten unserer Klinik in einer anonymen Umfrage über mehrere Monate. Das Ergebnis haben wir mit Spannung erwartet: Im nationalen Vergleich mit anderen urologischen Kliniken zeigen sich deutlich überdurchschnittliche und damit hervorragende Ergebnisse hinsichtlich der ärztlichen Versorgung bei Operationen und des Vertrauens in die Ärztinnen und Ärzte der Klinik für Urologie. Herausgestellt wurde in der umfassenden Analyse die Freundlichkeit und die Zuwendung des ärztlichen und des pflegerischen Personals auf Station. Gefreut haben uns vor allem die vielen positiven Rückmeldungen der Patienten!

 
 

Zweite Meinung bei urologischen Tumorerkrankungen sowie Erkrankungen des Urogenital-Traktes

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

bei Ihnen ist eine urologische Erkrankung diagnostiziert und ein Therapiekonzept erstellt worden?
Stehen Sie vor einer schwierigen Entscheidung und möchten gerne eine Zweitmeinung einholen?
Bevor Sie Ihre endgültige Entscheidung treffen, wollen Sie sich über etwaige Alternativen informieren?
Eine zweite Meinung zu Ihrer Erkrankung kann in diesen Fällen hilfreich sein.

Um Ihnen dies zu ermöglichen ohne zunächst einen Termin in der Ambulanz vereinbaren und eine eventuell längere Anreise tätigen zu müssen, haben wir die Rubrik „Zweitmeinung“ etabliert. In dem hierfür vorgesehenen Formular möchten wir Sie bitten, uns Erkrankung und vorgeschlagene Therapie zu schildern.

Prof. Trojan und sein Oberarzt-Team, Mitglieder des Göttingen-Comprehensive-Cancer-Center (G-CCC), werden Ihnen innerhalb von 48 Stunden telefonisch, per Mail oder über Fax antworten und vielleicht schon einen Therapievorschlag machen können. Gegebenenfalls ist vor endgültiger Entscheidungsfindung noch die Zusendung von bereits angefertigten MRT- oder CT-Aufnahmen erforderlich.

 
 

Revolix-Laser-Operation bei gutartiger Vergrößerung der Prostata (BPH)
Minimal-invasive Therapie der Prostata ohne Bauchschnitt

Die gutartige Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie, BPH) ist bei Männern eine der häufigsten Erkrankungen im Alter. Eine medikamentöse Therapie kann die Symptome meist bessern. Bei unzureichendem medikamentösen Therapieerfolg und bestehenden Problemen beim Wasserlassen ist in einigen Fällen eine operative Behandlung notwendig. An der Klinik für Urologie der Universitätsmedizin Göttingen bieten wir unseren Patienten die blutungsarme bipolare transurethrale Resektion der Prostata (TURP) an. Durch das blutungsarme Verfahren kann die TURP-Operation heute auch bei Patienten mit einer ASS-Medikation durchgeführt werden, ohne dass diese unterbrochen werden muss.

Insbesondere bei einer starken Vergrößerung der Prostata – etwa ab einer Drüsengröße von 70ml - wird häufig eine offene Operation, die Adenomenukleation, durchgeführt. Hintergrund ist, dass starke Vergrößerungen der Prostata nur unzureichend mit einem Eingriff durch die Harnröhre (TURP) beseitigt werden können. Wir führen bei unseren Patienten ein minimal-invasives Verfahren für starke Vergrößerungen der Prostata durch: die Laser-Enukleation mit dem Revolix-Laser. Dieses Verfahren kommt ohne Bauchschnitt aus und ist somit für den Patienten schonender. Die Katheter-Liegedauer und der Krankenhausaufenthalt werden durch das Laser-Verfahren verkürzt. Seit 2007 nutzen wir in unserer Klinik den Revolix-Laser. Unter den verschiedenen minimal-invasiven Therapien der gutartigen Prostatavergrößerung kann daher für jeden Patienten das individuell beste Verfahren angewandt werden.


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Harnsteine – Urolithiasis
Minimal-invasiv behandeln – erneute Steinbildung verhindern.

Die Häufigkeit der Harnsteinerkrankungen (Urolithiasis) nimmt in den westlich geprägten Industrienationen weltweit zu. Die derzeitige Prävalenzrate der Urolithiasis in Deutschland liegt bei 4,7%. Die Therapie des Steinleidens richtet sich nach den Beschwerden des Patienten, der Lage und Größe des Konkrementes sowie nach möglichen Folge- bzw. Begleiterkrankungen. In vielen Fällen kann durch eine Schmerztherapie und ein Abwarten ein Steinabgang – und damit das Ende der Beschwerden – erreicht werden. In einigen Fällen ist die Einlage einer Harnleiterschiene (syn. Endoureterenkatheter, Doppel-J, Pigtail-Katheter) notwendig. Weitere Therapieoptionen sind die ESWL (Extrakorporale Stoßwellenlithotrypsie, die Zertrümmerung der Nierensteine von außen) die URS (Ureterorensokopie, Harnleiterspiegelung) oder die PCNL (Perkutane Nephrolitholapaxie). Harnstein-Patienten ohne geeignete Nachsorge tragen ein Risiko für eine erneute Steinbildung (Rezidiv) von etwa 50 – 70% und es kommt bei 10 – 20% der Patienten sogar zu drei oder mehr Steinrezidiven. Daher möchten wir Ihnen in der Klinik für Urologie helfen, steinfrei zu bleiben. Durch eine spezifische Metaphylaxe (Vorbeugung) und eine Modifikation der Trink- und Ernährungsgewohnheiten kann das Risiko einer erneuten Steinbildung signifikant gesenkt werden. Einer individuellen Metaphylaxe geht eine umfangreiche Labor- und Urinanalyse in Kenntnis der chemischen Zusammensetzung des Harnsteines voraus. Wir haben für die metabolische Abklärung und die Metaphylaxe für Patienten mit Steinleiden eine Spezialsprechstunde eingerichtet.


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Harninkontinenz, Überaktive Blase und Blasensenkung
Klinik für Urologie ist Beratungsstelle der Deutsche Kontinenz Gesellschaft

Inkontinenz ist ein Tabuthema. Die Ursachen sind vielfältig – die möglichen Therapien auch. So kann in vielen Fällen nach genauer Erhebung der Krankengeschichte und einer spezialisierten Untersuchung in unserer Klinik eine deutliche Besserung der Symptomatik erreicht werden. Auch eine Blasensenkung kann zu einer Inkontinenz führen. Hierbei kommt es durch die Schwäche des bindegewebigen Halteapparates im kleinen Becken zu einer Veränderung der anatomischen Verhältnisse. Neben der Beckenbodengymnastik stehen eine Reihe operativer Behandlungsmöglichkeiten zu Verfügung. Die Harnblase hat im gesunden Zustand die Funktion den Urin zu speichern und nach Erreichen eines gewissen Füllungszustands zu entleeren. Bei überaktiver Blase ist diese Funktion in der Regel langfristig gestört. Dabei kommt es zu einem plötzlichen und nicht beherrschenden Harndrang. Zur Behandlung der überaktiven Blase stehen mehrere Optionen zur Verfügung.

Herr Oberarzt Dr. Hijazi, Leiter des Sektion Urogynäkologie, betreut die Kontinenz-Sprechstunde in unserer Klinik. Die Klinik für Urologie ist zertifiziert als ärztliche Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. Wir bieten unserer Patientinnen und Patienten hochqualifizierte diagnostische Untersuchungen, die schnell und sicher zur Diagnose führen. Gemeinsam erarbeiten wir ein individuelles Therapiekonzept.


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Operieren unter dem Mikroskop
Mikrochirurgische Techniken in der Urologie

Bei andrologischen rekonstruktiven Eingriffen wie der Refertilisierung, der Varikozelektomie sowie auch bei der Gewinnung von Hodengewebes zur künstlichen Befruchtung sind mikrochirurgische Techniken den konventionellen OP Methoden überlegen und führen somit zu höheren Erfolgsraten.

Aufgrund geänderter Lebensumstände besteht bei ca. 5-10% aller Männer nach einer Sterilisationsoperation (Vasektomie) erneut ein Kinderwunsch. Dank mikrochirurgischer Operationstechniken und moderner Nahtmaterialien lässt sich heute die Sterilisationsoperation mit sehr guten Chancen wieder rückgängig machen. Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose über zwei kleine Hautschnitte am Hodensack. Die erneute Verbindung (Vasovasostomie) der zuvor durchtrennten Samenleiterenden wird unter einem Operationsmikroskop mit äußerst feinen Nähten durchgeführt. Der Eingriff wird im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes durchgeführt.

Bei der Therapie der Varikozele (Krampfadern des Samenstranges) werden die Samenstranggefäße operativ freigelegt. Unter dem Operationsmikroskop sowie unter Doppler-sonographischer Kontrolle werden der Samenleiter, die Hodenarterien, die Hodenvenen und die Lymphgefäße zum Hoden identifiziert und die Hodenvenen unter Erhaltung des Samenleiters, der Hodenarterie und der meisten Lymphgefäße durchtrennt.
Auf diese Weise ist eine schonende Varikozelenoperation möglich.

Für weitere Informationen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder vereinbaren einen persönlichen Termin bei Herrn PD Dr. E. Heinrich in seiner Oberarztsprechstunde, die jeweils freitags statt findet.

 
 

Patienteninformationen für urologische Operationen der Klinik für Urologie
jetzt online verfügbar

Für einige urologische Operationen haben wir für Sie eine Patienteninformation zusammengestellt. Diese sollen Ihnen vorab Informationen zu einer geplanten Operation geben und Ihnen die Unsicherheit vor Ihrem Krankenhausaufenthalt nehmen. Selbstverständlich erläutern wir Ihnen die wesentlichen Informationen noch einmal bei Ihrer Aufnahme in einem persönlichen Gespräch. Gerne können Sie bei Rückfragen auch vorab einen Besprechungstermin unter 0551-3922631 vereinbaren oder unser Kontaktformular verwenden.

Die Patienteninformationen ersetzen ausdrücklich nicht das Patienten-Arzt-Gespräch sondern dienen als allgemein gehaltene Information. Nur im Gespräch nach Sichtung der Befunde und Durchführung einer körperlichen Untersuchung kann eine fundierte Beratung erfolgen.


TURP – Transurethrale Resektion der Prostata
Operation bei gutartiger Vergrößerung der Prostata durch die Harnröhre


Revolix-Laser-Adenomenukleation der Prostata
Laser-Ausschälung der Prostata bei gutartiger Vergrößerung ohne Bauchschnitt


Nierentumorexzision, organerhaltend
Entfernung von Nierentumoren unter Erhalt der Restniere


Laparoskopische Nephrektomie
Minimal-invasive endoskopische Nierenentfernung bei gut- oder bösartiger Erkrankung der Niere


Roboter-assistierte DaVinci-Prostatektomie
Entfernung der gesamten Prostata bei Prostatakrebs mittels DaVinci-Roboter


TURB – Transurethrale Resektion der Blase
Operation bei einem Blasentumor durch die Harnröhre


Zystektomie mit Neoblase
Blasenentfernung mit Anlage einer Darmblase ohne künstlichen Urinausgang


Zystektomie mit Ileum-Conduit
Blasenentfernung mit Anlage eines künstlichen Urin-Ausgangs


URS - Ureterorenoskopie
Endoskopische Spiegelung von Harnleiter/Niere, ggf. mit Stein- oder Probenentnahme


PCNL – Percutane Nephrolitholapaxie
Steinentfernung über die Flanke


TOT– Transobturatorisches Band
Bandeinlage bei Inkontinenz


Botox-Injektion in die Harnblase
Therapie der überaktiven Blase


Netzeinlage bei Blasensenkung und Inkontinenz - Sakrokolpopexie

Artifizieller Sphinkter - Künstlicher Schließmuskel bei Inkontinenz

Urethrotomie n. Sachse – Harnröhrenschlitzung bei Harnröhrenenge

Hydrocelen-Operation bei „Wasserbruch“

Transurethraler Blasenkatheter – DK, Dauerkatheter

DJ - syn.: Pigtail – Double-J – Harnleiter-Katheter – Harnleiter-Splint

Weitere Informationen zu urologischen Beschwerden und Erkrankungen sowie deren Therapie finden Sie hier

 
 

DFG fördert Forschung an der Klinik für Urologie zu Prostatakrebs

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ein interdisziplinäres Forschungsprojekt an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zum fortgeschrittenen Prostatakarzinom mit 540.000 Euro über drei Jahre. Die Forschungsgruppe um Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Paul Thelen aus der Klinik für Urologie sucht in ihrem Projekt nach molekularen Therapieansätzen für das bisher unheilbare metastasierte Prostatakarzinom. „Die Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe stärken die uro-onkologische Kompetenz an der Klinik für Urologie. Das Ziel ist es, zukünftig bei der Diagnose ‚Prostatakarzinom’ vielfältige interdisziplinäre Therapiekonzepte anbieten zu können und dabei auf neueste Erkenntnisse der Forschung zurückzugreifen. Insbesondere die Therapie von Metastasen ist für betroffene Patienten von herausragendem Interesse.“ Hat der Prostatakrebs bereits Metastasen gebildet, wird er meistens medikamentös behandelt. Diese Therapie zielt vor allem darauf ab, die männlichen Wachstumshormone zu unterdrücken. Denn bei fast allen Patienten mit Prostatakarzinom wachsen die Tumorzellen hormonabhängig. Vor allem männliche Geschlechtshormone, so genannte Androgene wie das Testosteron, fördern das Tumorwachstum.


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Klinik für Urologie, Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. L. Trojan, Universitätsmedizin Göttingen, Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen
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